/Wissen/Ein TKG-konformes Provider-Netz für den CHEMPARK

Success Story · 2.2.2026

Ein TKG-konformes Provider-Netz für den CHEMPARK

Herausforderung

Erfüllung rechtlicher und regulatorischer Anforderungen bei gleichzeitiger technischer und organisatorischer Interoperabilität

Lösung

BSI- und TKG-konforme Netz-Errichtung und -Betrieb durch Conneqtive als BNetzA-registrierter Provider

Highlights

  • Carrier-Class Verfügbarkeit im Backbone
  • Blackout-Festigkeit
  • DSGVO-Konformität
  • KRITIS- und Defence-resiliente Datenübertragung

Der Bayer‑interne IT-Dienstleister betrieb eine historisch gewachsene Netzinfrastruktur für eine Firma. Mit den Ausgründungen von Covestro, Currenta und Lanxess aus der Bayer AG – sowie 70+ Neuansiedlungen – wurde die Realteilung von Immobilien und Netzen zur Pflicht. Die Kapazität, Verfügbarkeit, Datensicherheit und Datenschutz müssen für alle Teilnehmer gewährleistet werden.

Auf einen Blick

Die Herausforderung
Die Lösung
Die Erfüllung rechtlicher und regulatorischer Anforderungen bei gleichzeitiger technischer und organisatorischer Interoperabilität für alle Parteien muss gewährleistet werden.Errichtung und Betrieb eines BSI- und TKG-konformen Provider-Netzes mit Currenta Conneqtive als BNetzA-registrierter Provider

Herausforderung

  • Keine Sicherheit im CHEMPARK-Standortnetz
    Sicherheit von Netzen und Diensten konnte gem. §§ 164 ff. TKG nicht mehr gewährleistet werden.​
  • Mangelnde Kapazität und Verfügbarkeit
    Durch Auslagerung der Bayer internen IT, ging der Betreiber verloren.​
  • Veraltete Infrastruktur
    Die historisch gewachsene Infrastruktur entsprach nicht mehr dem Stand der Technik,​ einer strukturierten Campusverkabelung gemäß EN 50173.

Lösung

Die Conneqtive wurde als CHEMPARK-Provider gegründet, mit

  • einem redundanten Backbone über die CHEMPARK-Standorte
  • Peerings in Düsseldorf und Frankfurt an den DE-CIX
  • mehreren vollredundanten RZ-Standorten je CHEMPARK Standort als zentrale Sternpunkte
  • Kantendisjunkte Anbindung von 650 Gebäuden
  • Überbau neuer Glasfasernetze
  • Disruptiver Ersatz von statischen Punkt-zu-Punkt-zu-Punkt-Verbindungen in dynamischen Punkt-zu-Multipunkt-Architekturen ​

Ergebnisse

  • Erfüllung der Anforderungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG)
  • 1.100 km Glasfaser auf 60 km gesicherter Kabeltrasse
  • 650 Gebäudeanbindungen, 700 aktive Komponenten
  • über 1.000 Managed-Service-Verbindungen
  • Einführung von klaren SLAs und Verfügbarkeiten